Wo ist mein Geld am besten aufgehoben?

Konten für Studenten

Rebecca

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LMU München, Studiengang Master Verlagspraxis

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Flexibel bleiben mit dem Girokonto

Sicherlich werdet ihr nicht erst mit dem Studium ein Girokonto abschließen, sondern schon seit vielen Jahren euer Taschengeld bei einer Bank einzahlen. In der Regel ist das die Bank, bei der auch eure Eltern sind, von der sie ihren Berater schon seit Jahren kennen, vielleicht sogar zusammen im Sportverein sind. Das muss kein Nachteil sein. Doch wenn ihr zum Studieren in eine größere Stadt zieht, viel unterwegs seid, vielleicht auch im Ausland, dann kann sich die Kontobetreuung am ehemaligen Wohnort als unpraktisch erweisen.

Wichtig bei einem Girokonto für Studenten sind folgende Punkte

Wichtig bei einem Girokonto für Studenten sind folgende Punkte:

  • Kostenlose EC-Karte
  • Keine Kontoführungsgebühren
  • Kein monatlicher Mindestgeldeingang
  • Kostenloses Abheben an möglichst vielen Bankautomaten (Vorteil: Banken, die sich in Gruppen zusammengeschlossen haben)
  • Kostenlose Kreditkarte (besonders im Ausland sehr wichtig)
  • Kostenloses Abheben im Ausland
  • Gute Verzinsung (derzeit um 0,2 %)
  • Kostenloses Onlinebanking (Praktisch, aber nicht jedermanns Sache!)
  • Niedrige Dispozinsen (derzeit um 7-8 %, Disporahmen: 500 bis 1.000 Euro)
  • Günstige Konditionen auch nach dem Studium

Direkt- bzw. Onlinebanken

Direkt- bzw. Onlinebanken bieten Studenten oft noch günstigere Konditionen als Banken mit einem Filialnetz. Im Internet gibt es hierzu viele Vergleichsmöglichkeiten. Überlegt euch einfach, wie oft ihr unterwegs Geld abheben wollt, ob ihr viele Reisen plant und wie wichtig euch eine persönliche Beratung ist. Dann könnt ihr abwägen und unter Umständen ein neues, vielleicht auch einfach ein zusätzliches Konto bei einer Onlinebank eröffnen.

Neues Konto? Das ist mir zu kompliziert!

Ist es gar nicht! Die Kontoeröffnung ist ganz einfach: Ihr geht entweder in eine Filiale und legt euren Personalausweis und eure Immatrikulationsbescheinigung vor oder ihr macht das Ganze online. Dafür ist eine Legitimation mit dem so genannten Post-Ident-Verfahren notwendig: Ihr füllt ein Formular aus (bekommt ihr entweder online oder per Post) und legt es bei einer Post-Filiale mit eurem Ausweis vor. Dadurch werden eure Identität und euer Alter bestätigt. Die Post schickt es dann an die Bank weiter. Die Kosten dafür übernimmt in der Regel die Bank. Ihr müsst dann nur noch alle Daueraufträge und Zahlungseingänge auf euer neues Konto umstellen. Schaut einfach auf die Kontoauszüge der letzten Monate, dann seht ihr, was regelmäßig ein- und ausgegangen ist, z. B. Versicherungen, Zeitschriftenabos, Telefonanbieter etc. Die meisten Änderungen lassen sich online abwickeln. Sparen lohnt sich – gute Konditionen beim Tagesgeldkonto

Sparen lohnt sich – gute Konditionen beim Tagesgeldkonto

Fürs Sparen zwischendurch mit mehr Zinsen

Eine super Alternative zum lieben Sparschwein, das ja doch meist nur kleine Centbeträge frisst, ist das flexible Tagesgeldkonto. Auch hier gibt es zahlreiche kostenlose Angebote. Beim Ranking von Stiftung Warentest schneiden z. B. oft die ausländischen Banken am besten ab. Diese haben dann zwar keine Beratung vor Ort, sind jedoch über Hotlines und per E-Mail zuverlässig auf Deutsch zu erreichen. Habt ihr zwischendurch mal etwas mehr auf dem Girokonto, überweist ihr es einfach auf das Tagesgeldkonto und profitiert vom höheren Zins. Derzeit liegt er bei ca. 1,5 %.

Immer ran ans Geld

Der Vorteil eines Tagesgeldkontos im Vergleich zu einem Festgeldkonto ist die hohe Flexibilität – allerdings fällt der Zins etwas geringer aus. Ihr kommt jederzeit an das Geld ran, z. B. für Notfallausgaben wie eine neue Waschmaschine. Ihr überweist euch einfach einen Betrag vom Tagesgeldkonto zurück aufs Girokonto, am nächsten Tag ist es da und ihr könnt es abheben oder weiter überweisen. Budgetplan für den besseren Überblick

Budgetplan für den besseren Überblick

Für den täglichen Geldfluss ist das Tagesgeldkonto aber nicht gedacht, hierfür habt ihr das Girokonto. Am besten macht ihr euch am Anfang eures Studiums einen Budgetplan, dann könnt ihr jederzeit abschätzen, wie viel ihr wirklich zum Sparen übrig habt. Ein super Tool ist dafür zum Beispiel die Excel-Vorlage „Mein Studienbudget“. Weitere praktische Office-Vorlagen für euer Studentenleben findet ihr hier.